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Erst die Uni, dann der Feminismus?! Diskussion mit Sookee & Miriam

Datum
Do 25.10.2018
18:00 Uhr

Veranstaltungsort
Griebnitzsee: 3.01.H09

Veranstalter*innen
Miriam Davoudvandi, Sookee

Viele Studierende politisieren sich an der Uni. Der Weg zu einem kritischen Bewusstsein, kann aber sehr unterschiedlich aussehen. Prozesse hin zu einer Sensibilität für Feminismus, Antirassismus, usw. sind spannend, beschwerlich, erhellend und nicht selten lebensverändernd. Intersektionale und identitätspolitische Perspektiven fordern zum komplexen Denken auf und können Gelerntes ordentlich ins Wanken bringen. Wie das alles neben dem – oder besser noch im – Studium in den eigenen Blick, die kulturelle Praxis, den Umgang miteinander einbezogen werden kann, Versucht die Veranstaltung herauszufinden.

Es gibt wahrscheinlich einfachere Bereiche, um Sexismus und fehlende geschlechtliche und sexuelle Diversität zu diskutieren, als die deutsche Hip Hop Szene. Sookee tut es trotzdem—und das nicht erst seit gestern. Seit 2003 ist die Berlinerin als Rapperin unterwegs und spricht über linke Politik und Queerfeminismus, statt sich in festgefahrenen Rollenbildern und kapitalistischen Statussymbolen zu suhlen.

Miriam Davoudvandi, Jahrgang ’92 und Kind der Diaspora, ist ewige Studentin der Medien- und Kommunikations- sowie Politikwissenschaft und Chefredakteurin beim splash! Mag. Gelegentlich arbeitet sie als freie Journalistin, hält Vorträge zu feministischen Sichtweisen auf HipHop und legt als Cashmiri einen Mix aus Dancehall, Rap, R&B und Baile Funk auf, kurz zusammengefasst: Ambient Twerk.

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